Umrühren bitte
Bei Theos Kinderkirche wurden alle satt.


"Umrühren bitte“ - Unter diesem geheimnis-vollen Motto lud Theo am 27. Oktober wieder alle interessierten Kinder ein. Und mit 41 Kindern und 8 Erwachsenen war wieder viel Leben in der Kirche und im Klarenbachhaus. Nachdem die neuen Kinder -  jeweils mit einem Kochlöffel in der Hand - fotografiert worden waren, hat Theo uns alle in seiner ihm so typischen lockeren Art begrüßt.











Aber woher kommen eigentlich Nudeln? Wachsen sie auf Bäumen oder in der Erde? Nein! Um Nudeln herzustellen, braucht man nur wenige Zutaten: Mehl, Gries, Öl und Eier. Das wissen viele gar nicht. In den Liedern, die Ulla Schmeer mit uns gesungen hat, ging es zwar nicht um Nudeln, aber um das Teilen.  Dann ging es an drei Nudelmaschinen und einer Spätzlestation eifrig zur Sache: Unterschiedlicher Teig, mal mit Ei, mal ohne Ei, etwas flüssigerer Spätzleteig - alles wurde ausprobiert.  Es war wie immer eine Freude, die Begeisterung und den Spaß der Kinder zu beobachten. Geschmeckt hat es natürlich auch, aber nicht nur wegen der leckeren Nudeln, sondern auch, weil das Essen in  Gemeinschaft viel schöner ist! Mein persönlicher Lerneffekt: Spätzle, die noch im Ofen warm gehalten werden, sind besser, da die Restfeuchte austrocknet - eine Erfahrung, die es bei uns zu Hause bis heute nicht gab, da ich immer gedacht habe, das schmecke nicht. Man lernt halt nie aus …
Zurück in der Kirche zum Abschlusssingen mussten wir  alle feststellen, dass Theo auf einmal gar keine Nudeln mehr im Kopf hatte - da saß er doch Händchenhaltend mit Annika auf der Bank und war ein bisschen verliebt!
Beim Familiengottesdienst,  an dem fast 150 Menschen teilnahmen, hörten wir die Geschichte von der Speisung der Fünftausend. Jesus hat es geschafft, dass die vielen Menschen mit dem wenigen Essen, das noch da war, satt wurden. So ähnlich funktionierte auch unser Experiment im Gottesdienst. Die „TKK-Kinder“ wurden gebeten, eine Kleinigkeit zu Essen von zu Hause mitzubringen und siehe da: Alle bekamen etwas ab, und es war sogar noch etwas übrig.

Antje Mohr