Geschichte der Gemeinde

Unsere Gemeinde umfaßt die Stadtteile Holthausen, Itter und Reisholz, geteilt in zwei Zuständigkeitsbezirke der Pfarrer.
Im Jahr 1999 feierte diese 50 Jahre Selbständigkeit, während sie vorher ein Teil der sehr viel älteren Gemeinde Urdenbach war. Denn bis zum Ende des vorletzten Jahrhunderts gab es quasi keine Evangelischen in diesem Bereich.
Erst der industrielle Ausbau förderte den Zuzug und führte 1908 zum ersten Kirchenbau an der damaligen Heye-, heute Henkelstraße (jetzt Feuerwehr Henkel) und 1918 zum ersten Pfarrer für Holthausen.
Schon wenige Jahre später (1926/27) wurde das Klarenbachhaus in Holthausen als Treffpunkt für die Gemeinde gebaut.
Durch den geplanten Abriss der ersten Klarenbachkapelle (Namensgebung 1933 nach dem ersten evangelischen Märtyrer Adolf Klarenbach, der 1529 in Köln auf Melaten für sein reformatorisches Zeugnis verbrannt wurde) bedingt, entstand 1954/55 die Klarenbachkirche an der Bonner Straße in Holthausen und 1957/58 die kleinere Klarenbachkapelle an der Ecke Steubenstraße/Aschaffenburger Straße in Reisholz. Einige Jahre später kam auch dort ein eigenes Gemeindehaus hinzu, denn das Gemeindeleben hatte sich ausgeweitet, und die Gemeindegliederzahl war bis Ende der sechziger Jahre auf fast 9000 (inbegriffen ein großes Neubaugebiet mit ca. 2000 Gemeindegliedern und Gemeindezentrum an der Fürstenberger Straße, das nicht mehr zur Gemeinde gehört) und drei Pfarrstellen gewachsen. Davon sind heute noch 2 Pfarrstellen und etwa 3700 Gemeindeglieder geblieben.


Festschrift zum 50jährigen Jubiläum der Klarenbachkirche (PDF)